Freie Wähler Frankfurt: Leitbild, Projekte

Freie Wähler Frankfurt treten für lokale Verantwortung, Transparenz und bürgerschaftliches Handeln ein. Kernanliegen sind bezahlbarer Wohnraum, starke Nachbarschaften, verlässliche Mobilität und ein pragmatisches Finanzmanagement zugunsten kommunaler Daseinsvorsorge. Entscheidungen sollen anhand von Fakten, messbaren Zielen und echter Bürgerbeteiligung getroffen werden.

Leitbild, Werte und Entwicklung

Leitbild, Werte und Entwicklung

Das Leitbild fußt auf vier klaren Werten: Bürgernähe, Sachorientierung, Nachhaltigkeit und Transparenz. Diese Werte leiten politische Vorschläge und die tägliche Arbeit in Stadtteilen wie Bornheim, Sachsenhausen und dem Nordend. Die lokale Gruppe entstand aus unabhängigen Kommunalinitiativen in den 1990er Jahren und hat sich schrittweise als feste politische Kraft in Frankfurter Vierteln etabliert. Wichtige Entwicklungsschritte waren die Beteiligung an Haushaltsdebatten ab 2005 und die Etablierung regelmäßiger Bürgerversammlungen seit 2012. Projekte werden mit messbaren Kennzahlen versehen, etwa Teilnehmerzahlen für Workshops oder mit konkreten Zielterminen für Umsetzungsphasen.

Organisationsstruktur, Mitgliedschaft und Engagement

Organisationsstruktur, Mitgliedschaft und Engagement

Die Struktur ist föderal. Ortsverbände koordinieren Arbeit in Stadtteilen. Ein städtischer Vorstand sorgt für strategische Ausrichtung. Engagement erfolgt über regelmäßige Arbeitsgruppen zu Themen wie Wohnen, Verkehr, Bildung, Klima und Wirtschaft. Mitgliedschaft ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger mit aktivem Interesse an kommunaler Politik. Ehrenamtliche leisten Kernaufgaben: Recherche, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation und Begleitung von Bauprojekten vor Ort. Schulungen für Mandatsträger und Ehrenamtliche werden halbjährlich angeboten, um Kompetenzen in Moderation, Haushaltsanalyse und Projektmanagement zu stärken.

Wesentliche Instrumente zur Einbindung sind praxisorientierte Foren und thematische Treffen. Arbeitsgruppen treffen sich mindestens monatlich und liefern positionsfähige Konzepte. Transparente Protokolle und öffentliche Ergebnisdokumente sichern Nachvollziehbarkeit. Kooperationen mit lokalen Vereinen und wissenschaftlichen Partnern dienen der Qualitätsprüfung von Vorschlägen.

Bürgernähe, Initiativen und lokale Projekte

Strategien zur Bürgernähe setzen auf niedrigschwellige Formate. Dazu gehören themenorientierte Werkstätten, Pop-up-Beratungsstände in Einkaufsstraßen und digitale Mitmachplattformen für Anträge. Ziele sind die Stärkung direkter Mitwirkung und die Verringerung administrativer Hürden bei Petitionen und Anträgen an die Stadt.

Zur besseren Übersicht werden laufende Initiativen mit Zielsetzung, Startjahr, geschätztem Finanzbedarf und Status dokumentiert. Nachfolgende Übersicht zeigt ausgewählte Vorhaben mit realistischen Kennzahlen und Beteiligungsdaten.

Initiative Ziel Startjahr Geschätztes Volumen (€) Beteiligte Bürgerinnen und Bürger
Wohnen für Alle Schaffung von günstigen Mietwohnungen in städtischer Trägerschaft 2019 12.000.000 420 Unterstützer, 18 Workshops
Mobilität lokal Ausbau sicherer Radwege und Umsteigepunkte 2020 3.500.000 620 Unterschriften, 12 Testfahrten
Kitas und Jugend Ausbau von Betreuungsplätzen und Jugendräumen 2018 5.200.000 310 Eltern, 9 Elternrunden
Stadtnahes Grün Aufwertung von Grünflächen, Baumneupflanzungen 2021 850.000 200 Freiwillige, 14 Pflanztage
Digitales Quartier WLAN-Hotspots, Open-Data-Portale für Nachbarschaften 2022 450.000 150 Nutzermeldungen, 6 Pilotprojekte
Kultur vor Ort Förderung kleiner Kulturprojekte und Straßenfeste 2017 220.000 80 Initiativen, 26 Veranstaltungen

Initiativen für Wohnraum setzen auf gemischte Quartiere mit sozialer Durchmischung und kommunalen Vorkaufsrechten. Bei Mobilität stehen sichere Schulwege und vernetzte Radachsen im Vordergrund. Bildungsvorhaben konzentrieren sich auf mehr Ganztagsangebote und Kooperationen mit lokalen Trägern für frühkindliche Bildung. Umweltprojekte fördern klimaresistente Bepflanzung und Renaturierung kleiner Bäche in Stadtteilen.

Soziale Initiativen zielen auf Integration und Teilhabe. Konkrete Maßnahmen umfassen niedrigschwellige Sprachcafés, barrierefreie Nachbarschaftstreffs und Mentoring-Programme für Geflüchtete. Wirtschaftsförderung konzentriert sich auf lokale Handwerksbetriebe und Einzelhandel; Maßnahmen umfassen Pop-up-Flächen, Beratungsangebote für Digitalisierung und koordinierte Öffnungszeiten für Innenstadt und Viertel.

Kulturförderung wird kleinteilig gestaltet. Stadtteilkultur erhält Projektförderungen für Amateurtheater, Kleinkunst und offenes Musizieren. Digitale Maßnahmen beinhalten offene Datenportale zur Abfrage lokaler Verkehrs- und Grünflächeninformationen. Datenschutzkonforme Smart-City-Piloten werden nach strengen Prüfungen eingeführt.

Finanzierung erfolgt aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, kommunalen Förderprogrammen und projektbezogenen Drittmitteln. Mittelbeschaffung nutzt Förderprogramme von Land Hessen und Stiftungen, etwa Programme zur Quartiersentwicklung. Kooperationen mit Bürgervereinen und NGOs sorgen für breite Unterstützung und fachliche Expertise.

Beteiligungsformate reichen von klassischen Bürgerversammlungen über Unterschriftensammlungen bis hin zu moderierten Workshops mit anschließendem Monitoring. Öffentlichkeitsarbeit kombiniert lokale Medienarbeit, regelmäßige Newsletter und gezielte Social-Media-Kampagnen. Infostände werden systematisch mit Themenwochen verknüpft, um Sichtbarkeit und Rücklauf zu maximieren.

Bewährte Projekte zeigen, dass kombinierte Maßnahmen wirken. Beispielhaft konnten durch Nachbarschaftsinitiativen Grünflächen reaktiviert und kleine Kulturformate dauerhaft etabliert werden. Konfliktfelder entstehen häufig beim Abwägen von Denkmalschutz und Wohnraumbedarf sowie bei Verkehrsberuhigungen in kommerziellen Straßen. Lösungsansätze umfassen Mediationsverfahren, zeitlich begrenzte Pilotmaßnahmen und evaluierte Beteiligungszyklen.

Für Wahlen werden strategische Bündnisse geprüft, die programmatisch kompatibel sind. Vernetzung mit Landes- und Bundesebene dient dem Erfahrungsaustausch und der Mittelakquise. Monitoring basiert auf klaren Indikatoren wie Anzahl neu geschaffener Betreuungsplätze, Teilnehmerzahlen an Mobilitätsprojekten und jährlichen Finanzberichten. Wirkungsanalysen werden öffentlich zugänglich gemacht und führen zu Anpassungen in Folgejahren.

Zukunftsperspektiven umfassen die Skalierung erfolgreicher Piloten, intensivere Kooperationen mit Stadtteilen und die stärkere Nutzung offener Daten für Stadtplanung. Handlungsoptionen priorisieren bezahlbaren Wohnraum, robuste Mobilitätsangebote und eine resiliente Grünflächenstrategie, um die Lebensqualität in Frankfurt nachhaltig zu sichern.

Unsere Heimat Frankfurt

Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell

Die Stadtverordneten der Freien Wähler

Wolfgang Hübner
Wolfgang Hübner - Fraktionsvorsitzender
Patrick Schenk
Patrick Schenk - Stadtverordneter
Martha Moussa
Martha Moussa - Stadtverordnete
Mathias Mund
Mathias Mund - Stadtverordneter
Roland Beck
Roland Beck - Stadtrat

Freie Wähler auf Facebook